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Bullygeschichten

 

Adele und das Weihnachtsfest

Da sitzt sie vor der Terrassentür und es regnet und trotz allem blickt sie hinauf in den Himmel,,,ach könnte es doch Schnee sein ...dicke weiße Flocken die die Welt in ein weißes Kleid einhüllen.

Ihre großen dunklen Augen scheinen die Welt nicht mehr zu verstehen , es ist doch Weihnachten und wie soll der Weihnachtsmann mir ein Geschenk bringen wenn es regnet ?

Er braucht doch den Schnee, denn sein Schlitten kann doch sonst gar nicht fliegen und uih ich möchte auch einmal mit dem Weihnachtsmann fliegen.

Und zurück gehen die Gedanken ans letzte Weihnachten , der Tannenbaum und eine kleine Adele die ganz vorsichtig die Kugeln mit der Nase an stupste , sie blinkerten so schön.

Ganz heimlich versuchte sie mit der Pfote immer wieder die Kugeln anzustoßen und wenn eine ,ganz aus Versehen natürlich, ihren Halt verlor und auf den Boden fiel sprang sie wie eine kleine Katze und rollte und kugelte sie über den Boden.

Adele die wie versonnen an einem Zweig saß und in genüsslich kaute,

Jetzt sollte man nicht denken die anderen Bullys hatten nicht auch Vergnügen an Weihnachten .

Antonia schaffte es in einer Nacht alle Engels-Flügel die am Baum hingen zu fressen und Rosinchen bellte den Baum solange an, bis Bruno ihn mit einem Satz zum kippen brachte und sie ihn gemeinschaftlich ein wenig verschönerten.

Aber Adele ist anders als meine anderen Bullys , jeder hat seine ganz besondere Seite nur Adele hat mehrere davon. Sie erinnert mich immer wieder an ein kleines Mädchen, das eine Jeanslatzhose trägt und Käfer in den Taschen sammelt, das die Welt wie ein Wunder oder einen großen Abenteuer Spielplatz betrachtet und so würde es mich auch nicht wundern wenn meine Adele heute , am Tag vor dem heiligen Abend an all die Hunde denkt , denen es nicht so gut geht.

Sie scheint zurück zu blicken auf ein Jahr in dem nicht alles nur Freude war. Ihre Babys von denen sie drei verloren hat und die jetzt als kleine Schutzbullys mit dem Weihnachtsmann durch die Welt fliegen.

Sie erinnert sich auch sicher mit einem Lächeln an ihre Telefonattacken und die entsetzen Anrufe der Freunde und wie viele liebe Menschen sie in diesem Jahr stürmisch begrüßen durfte.

Vielleicht denkt sie auch an ihre Söhne wie die jetzt das erste Weihnachtsfest verbringen ...aber eins weiß ich ganz sicher , wenn morgen der Baum steht und der Kamin angezündet wird liegt meine Adele auf meinen Beinen und nuckelt sich in den Schlaf und träumt davon mit dem Weihnachtsmann durch den Winter zu fliegen und alle Kinder auf dieser Welt , die mit zwei Beinen oder die mit 4 Pfoten, ein hohoho und fröhliche Weihnachten zuzubellen.

Fröhliche Weihnachten wünschen wir allen Zwei- und Vierbeinern auf dieser Welt.......

Adele und die Familie der Kleinen Franzosen

 


 

tut tut

Ich gehöre zu der Gattung der Frühaufsteher, Menschen, die im Familienkreis auch als ungemütliche Sonntagsmenschen deklariert werden.

Morgens um 6, egal ob Sonn - Feiertag oder Ferien verbünden sich meine Nervenenden und signalisieren mir aufstehen, lange genug in verkrampfter Hundeposition geschlafen sonst melden wir uns mit Rückenschmerzen.

Also habe ich beschlossen, es zu lieben morgens beim ersten Sonnenstrahl aufzustehen oder im Winter wenn der Puderzucker, auch Schnee genannt, die Welt in eine friedliche weiße Decke gehüllt hat. Ruhe, ein Kaffee und meine liebevollen Bullys um mich und der Tag kann beginnen.

Meine Xiao die Nachts mein Kopfkissen mit mir teilt , Sie haben richtig gelesen , ich kann mich glücklich schätzen, dass Sie mich nicht ans Fußende verbannt , robbt einfach auf die andere Bettseite stößt einen quietschenden Laut , ähnlich dem einer knarrenden Tür aus und vertreibt so meinen Mann ein Stück von seinem Kopfkissen, rollt sich ein und schnarcht in guter Bullymanier weiter . Antonia und Rosine die sich nachts in meinen Kniekehlen und am Fußende ihr Lager aufschlagen krabbeln nach oben auf mein Kopfkissen. Antonia zubbelt noch ein bisschen an meiner Decke, damit der süße Popo auch warm liegt und beide gähnen und schlafen weiter ...Verräter kommt mir in den Sinn. Da meint man die Zwerge lieben einen abgöttisch. Aber nicht morgens um 6.

Also suche ich meine Hausschuhe, ich bin der felsenfesten Meinung sie standen neben meinem Bett und sobald ich fündig geworden bin tapse ich nach unten.

Hmmm Kaffee und meine großen Bullys die jetzt schon freudig auf mich warten. Was sie wohl in der Nacht wieder angestellt haben? Ist das Kaminholz jetzt in Streichholzgroße Stücke zerlegt und im Wohnzimmer verteilt oder ziert die Zeitung die zum Anmachen des Kamins verwendet werden sollte als Schneeflocken das Sofa und den Fußboden?

Hoffentlich haben meine liebenswerten Kinder den Tisch abgeräumt damit nicht auch noch der Teezucker knirscht wenn ich über ihn laufen muss.

Ich erwarte das Chaos...

Kein Geräusch, also haben die Kinder wenigstens die Fernbedienung auf den Schrank geräumt und sie ist nicht wieder der Kau und Umschaltattacken Adeles zum Opfer gefallen.

Ich komme in die Küche und drei meiner so Engelsgleichen Hunde begrüßen mich. Mein Bruno rempelt mich nach guter Bullymanier an und verpasst mir dabei den ersten blauen Fleck. Mathilda tanzt auf ihren Hinterpfoten vor mir und Happy freut sich wie wild.

Eins, zwei drei ...da fehlt doch eine, in einem Bruchteil einer Sekunden gehen mir alle schrecklichen Ereignisse die meinem süßen Adelchen passieren können durch den Kopf.

Sie ist in den Kamin gekrabbelt und versucht wie der Weihnachtsmann durch ihn zu steigen, ist dabei hängen geblieben und friert jetzt dort oben.

Sie ist in einen Schrank geklettert, das Porzellan liegt in Scherben und die Tür fiel zu und sie weint jetzt darin.

Sie ist auf den Sims gesprungen, ausgerutscht und liegt jetzt mit blauen Flecken auf dem Boden.

Nein weit gefehlt, sie liegt ganz unschuldig auf dem Sofa mit dem Ohr auf einem - auf was nur? und knabbert und schnurrt und quietscht dabei.

Ach was ist sie doch süß - ich komme näher und meine Adele klappt die Ohren zu Seite und guckt mich wie ein Lakkritzpfötchen mit Augen ganz groß an.

Sie klappt die Ohren zur Seite - habe ich schon erwähnt das Adele eine der wenigen Bulldoggen ist, die über ihr Ohrenspiel ein Ausdrucksverhalten zeigt?

Und dieses Ohrenspiel sagt ...ich war’s nicht...

Ich begebe mich also doch noch etwas näher und wundere mich über ein “Adele es reicht” ...eine ganz leise Stimme.

Seit wann kann mein Hund sprechen und vor allen Dingen seit wann redet sie mit sich selber?

Ich strecke meine Hand aus um sie ein wenig zur Seite zu heben und seufze nur noch ...das was Adele da so liebevoll zerkaut und besabbert und bequietscht hat ist mein Telefon ...gewesen.

Die Tasten sind ab, und als ich es in die Hand nehme zerfällt es in diverse Teile.

Samstagmorgen halb 7 in Waldfeucht-Haaren und das ohne Telefon...

Wir brauchen ein Telefon ...schön ist diese Ruhe ja schon aber nichts da ein neues muss her.

Mittags ist das neue Telefon dann installiert und ab da stand es auch nicht mehr still.

Insgesamt 6 unserer Freunde haben angerufen ...immer derselbe Satz, kannst Du bitte unsere Nummer löschen und Adele dafür den Pizza Service einspeichern oder die Telefonseelsorge, sie hat uns angerufen. den letzten um 6 Uhr morgen’s ....

tuuuut tuuut hier telefoniert Adele ...liebe Bullykinder das ist nicht zum Nachahmen gedacht und Notrufnummern die eingespeichert sind gelten nicht für Bullys....

 


 

Leidensweg einer Bulldogge

Meine Geschichte beginnt bei meiner Geburt...und diese war nicht bei einem ausländischen Hundehändler, der meine Artgenossen wie Vieh hält, sondern in einer renomierten Zucht mit 40 Jahre Erfahrung.

An die ersten 8 Wochen kann ich mich nicht erinnern, aber da ich ein freundlicher kleiner Hund bin, denke ich alles war gut.

Zwar habe ich das Leben ausserhalb meiner Wurfkiste nicht gesehen, aber als meine Züchterin mich dann mit anderen Bullys in ein Gehege setzte dachte ich, jetzt beginnt das Abenteuer Leben.

Wir trugen verschiedene Fellfarben, brindle nennt man das schwarze mit den Streifen, fawn war eine rötliche Farbe und ich ganz stolz war ein Schoko Schecke.

Wieso meine Mama nicht bei uns sein durfte verstand ich nicht, denn ich habe so gerne an ihrem weichen Fell geschnuffelt.

Schnell kamen Menschen und kauften hier ein Geschwisterchen und da eins und dann kam meine Mami.

Ich wusste es, da willst Du hin und so guckte ich ganz lieb und legte den Kopf von rechts nach links.

Meine Mami brauchte keinen Stammbaum von mir denn was wollen wir beide mit einem Baum im Haus - sie wollte nur mich und bezahlte meinen verminderten Preis 1500 Euro.

Meine Züchterin erklärte Mami was sie alles mit mir machen sollte, denn ich wäre ja noch ein Baby.

Also ich sollte drinnen bleiben ...ich legte meine Denkerstirn in Falten ....ich dachte jetzt beginnt mein Abenteuer Leben ?

Ich sollte abgekochtes Wasser bekommen und ich dürfte erst dahin, wo alle Hunde sind, wenn ich alt genug wäre und nochmal so eine Pikserspritze bekommen hätte. Meine Mami tat alles, denn sie wollte ja nur das es mir gut geht.

So lernte ich meine Wohnung kennen, durfte mit Mami zusammen arbeiten und wurde Mamis lieber Junge genannt.

Draussen fand ich alles ein bisschen komisch, wenn Mami mich die Treppe herunter trug, zum Pipi machen, hatte ich oft Angst, denn alles war so groß und fremd.

Die Zeit verging und ich wurde fast ein halbes Jahr, als irgendetwas anfing mich zu jucken ...ich kratzte mich und es juckte noch mehr.

Mami fuhr mit mir von einem Arzt zum nächsten und jeder nahm eine Spritze, eine Salbe und andere Dinge und piekste mich oder schmierte mich ein.

Und es juckte immer noch, mittlerweile musste ich mich so dolle kratzen, dass Blut kam und Mami weinte so oft und kaufte wieder neue Salben und Tinkturen.

Zum guten Schluss musste ich T-Shirts anziehen und Babysachen damit ich mich nicht weiter blutig juckte. Zu der Zeit lernte ich Bruno kennen. Er war ein kleiner frecher Kerl, der ohne Leine laufen durfte und der mit seinem Frauchen tobte und mich wild anbellte.

Er war so frei, so glücklich und ich zog wie wild an der Leine, denn ich wollte ja auch spielen.

Die Mami von Bruno meinte dann, ich sollte erzogen werden und mehr raus gehen, damit ich auch einmal laufen kann - also musste ich mit Mami zur Hundeschule.

Denen habe ich dann mal gezeigt wie ich rennen, bellen und spielen kann, nur leider war ich so wild, dass die Menschen das nicht mehr wollten- oh Mann, versteht mich denn keiner ?

Ich darf endlich spielen, also lasst mich doch. Mami sagte so geht das nicht und ließ einen Mann kommen, der versuchte mich zu erziehen und wirklich, es ging.

Ich lief schön brav neben Mami und bekam dafür immer Leckerchen.

Aber mein jucken störte mich oft dabei und so musste ich immer wieder zum Arzt.

Mittlerweile wurden auch meine Augen rot und Mamis waren auch oft rot, vom weinen.

Dann kam der Zeitpunkt wo Mami sagte du bekommst was zu spielen und zu uns zog eine kleine Göre ein. Sie hatte noch mehr Angst als ich und war noch nie draussen. Sie hatte noch nie Gras oder Blätter gesehen und zitterte sobald sie auf der Strasse war.

Ha, jetzt konnte ich großer Bruder spielen und ihr zeigen was ich alles gelernt hatte.

Aber meine kleine Göre fand das alles ganz schrecklich und wollte nicht nach draussen.

Die Mami von Bruno kam auch ab und an vorbei und schimpfte dann mit meiner Mami, aber mich schmuste sie immer.

Sie meinte Göre wäre nicht sozialisiert und ob Mami wüsste was Göre für ein armer Hund wäre und wieviel Ansgt sie hätte.

Brunos Mami sagte Menschen, die sowas wie Göre aufziehen, sollten nie wieder Welpen bekommen, denn Göre hätte einen Schaden fürs Leben.

Ich habe das alles nicht verstanden was bitte ist denn Sozialisierung ?

Die Zeit verging, mein Jucken war immer noch da und auf einmal merkte ich, wie ich immer weniger Luft bekam. Ich schnarchte sagte Mami und zwar so laut, dass die Wände wackelten.

Na ja Mamis übertreiben schon einmal, aber die Luft war schlimm für mich.

Also sagte Mami ich bekomme jetzt geholfen und sie wollten mein Gaumensegel operieren und dann würde ich bei Mami im Bett schlafen und mit ihr laufen und mit der Göre spielen.

An einem Tag fuhren wir zum Doc und ich sollte operiert werden. Ich schlief ein und alles war gut.

Ganz kurz bin ich dann noch wach geworden und wollte ja zu meiner Mami, aber irgendwie ging es nicht. Mein Herzchen wollte nicht mehr schlagen und endlich endlich hörte das jucken auf.

Ich war 18 Monate als ich starb und ich wollte meine Mami nicht alleine lassen.

Schlussbemerkung : Nicht nur der Hund hat 18 Monate gelitten sondern auch sein Frauchen.

Sozialisierung ist der Schlüssel zu einem Hundefreundlichen Leben und wie mittlerweile durch Studien bewiesen wurde, werden Allergien und Magen / Darm Probleme gemindert.

Bitte hinterfragen Sie beim Welpenkauf die Zucht. Ein guter Züchter wird Ihnen gerne Rede und Antwort stehen.

 


 

Zuchthund oder ein Leben wie ein Hund.

Vielleicht haben Sie auch des öfteren schon diese Anzeigen: Umständehalber muss ich meinen geliebten Schatz abgeben, 6 Monate alt lieb und verspielt, nur leider duldet mein Vermieter keine Hunde.

oder

Notverkauf – junge Bullyhündin sucht neuen Besitzer, da ich beruflich keine Zeit mehr habe, gebe ich sie schweren Herzens ab.

Da ich noch eine kleine Maus zur Vervollständigung unsere Zucht suche, habe ich mich erdreistet, als Züchterin, eine liebe email zu schreiben.

So nach dem Motto:

Hallo lieber Mensch, ich würde Ihrer Maus gerne ein neues Zuhause bieten. Zu uns gehört eine kleine Zucht französischer Bullys bitte sehen Sie sich unsere Internetseite an, damit Sie sehen können, in welchem Rudel sie einen schönen Platz bekäme. Natürlich können Sie uns jederzeit besuchen kommen. Herzliche Grüße.

Oh mein Gott was bin ich doch für ein schlechter Mensch das ich solche Rückantworten verdient habe:

Eine Zucht niemals, lieber lasse ich sie einschläfern.

Eine Zuchthündin, suchen sie sich einen anderen Deppen.

Wie können Sie es wagen, meine geliebte Maus als Zuchthündin nehmen zu wollen.

Nun mir steht es nicht zu über die Gründe einer Abgabe eines 6 Monate alten Hundes zu richten, das machen die Gewissensbisse, falls so etwas wie ein Gewissen vorhanden sein sollte, schon ganz alleine.

Ich hinterfrage auch nicht wieso ein Vermieter plötzlich den Hund nicht will, obwohl er sicher bei der Anschaffung vorher gefragt wurde.

Ich frage mich nur, ja was glauben die Leute denn was ein Zuchthund bei mir ist.

Hier die Aufklärung:

Ein Zuchthund bei den kleinen Franzosen hat folgende Aufgaben:
Er muss Babys bekommen – in seinem ganzen Hundeleben ca. 4 Mal.
Er muss seine Babys mit Frauchen auf dem Bett stillen und dabei gekrault werden.
Er muss den ganzen Tag streichelnden Händen zur Verfügung stehen.
Er muss sein Frauchen bei dem spazieren gehen begleiten.
Er muss seine schmutzigen Pfoten aus Übermut an der frisch gewaschenen Jeans abputzen.
Er muss die Fenster mit Bully Art Graffiti verschönern.
Er muss den Garten umgraben und alle essbaren Pflanzen vertilgen, die nicht sein Geschmack sind einfach nur zerstören.
Er muss das Kaminholz in Streichholz Große Stücke zerlegen.
Er muss die Couch belagern, auch wenn jemand darauf sitzt.
Er muss das Brötchen probieren das Frauchen in der Hand hat.
Er muss frisches Fleisch fressen, welches extra vom Metzger angeliefert wird.
Er muss den ganzen Tag mit seinen Artgenossen in Bewegung bleiben und spielen.
Er muss im Wohnzimmer schlafen.
Und zum guten Schluss er muss ein Fotomodel sein.
Das ist echt ein Leben wie ein Hund …ach wär ich doch ein Hund bei den kleinen Franzosen.

 


 

Das Landleben 1. Teil

Eigentlich wollten wir ja nur eine kleine Zucht mit 3 Bulldoggen.

Bruno, Xiao und Happy sollten mit uns leben und wir hatten so unsere Träume von einer kleinen Zucht, mit ab und an Babys im Haus.

Doch manchmal spielt das Leben Achterbahn und alles kam ganz anders.

Mein Mann wurde sehr krank, meine Xiao auch und ich wurde Hundeomi.

Was hatte ich für einen Spaß und wie niedlich waren die Zwerge und aus dem ersten Wurf muss ich doch eins behalten...mein Adelchen.

Als dann Antonia und Rosinchen beschlossen ihre Köfferchen zu packen und wie die Termiten über uns herzufallen, waren es schon 6 Bullys.

Na ja und wo 6 sind da kann auch eine liebenswerte 7. Bullymaus noch leben.

Mit der ganzen Sippschaft wurde dann schnell das Haus zu eng und den Ansprüche der Hundekinder sollten wir ja gerecht werden, also Umzug.

Wenn man erst einmal von dem Bullyvirus infiziert ist, merkt man nur schleichend wie sehr man seine Bedürfnisse zurück und die der Hundekinder in den Vordergrund stellt.

Also Platz musste her . Ein großes Wohnzimmer damit die Hunde toben und sich ausbreiten können.

Eine große Küche, damit auch die Babys, sobald sie groß genug sind, einen Platz haben, um Nachts zu schlafen.

Ein großes Schlafzimmer, damit eine noch größere Wurfbox hinein passt und am besten noch ein Büro - nein ein Hundezimmer, falls eins der Zwerge krank wird und man bei ihm schlafen muss.

Der Garten muss nicht groß sein , ein Bully ist genügsam.

Unser Domnizil fanden wir hier in Haaren.

Als ich das erste Mal von diesem Ort las dachte ich gleich hinterm Mond links , aber weit gefehlt.

Ein beschaulicher kleiner Ort nahm uns auf und hier ist dieWelt morgens um 7 wirklich noch in Ordnung und Fuchs und Hase pflegen einen Freundschaftlichen Kontakt.

Unser Vermieter, dem Himmel sei Dank es gibt noch nette Menschen dieser Spezies, merkte erst welche sonderlichen Mietern er sich angelacht hatte, als die Heizung beim Einzug nicht richtig funktionierte.

Nicht so schlimm war mein Kommentar , wir haben einen Kamin und im Wohnzimmer können wir schlafen...es ist wichtiger, dass der Garten Hundesicher ist.

Ich sehe heute noch sein ungläubiges Gesicht vor mir.

Beim ersten Einkaufen, im örtlichen Supermarkt, drückte ich Anika Bruno und Adele in die Hand , ich geh nur schnell etwas Aufschnitt holen...doch hier ticken die Uhren ganz anders ...viel beschaulicher und so kann es einem passieren das aus *nur schnell einkaufen* eine lange Beschäftigung wird, denn die Bedienung an der Wusttheke bedient gerade die Lehrerin Ihres Sohnes und ich erfuhr wieviel er lernt und wie anstrengend seine Aufgaben sind und das er Zuhause die Leviten gelesen bekommt, weil er Widerworte gibt.

Die Bäckersfrau die mir nur schnell 5 Brötchen in die Tüte geben soll, unterhält sich geschlagene 15 Minuten mit Ihrer Freundin, über das bevorstehende Karnevalsfest und lächelt mich dabei nur an.

Als ich dann fragte ob ich bitte nur schnell Brötchen haben könnte, die Hunde warten draussen, meinte sie freundlich und in aller Ruhe* ja selbstverständlich wir wollen die Kleinen ja nicht warten lassen*.

Als ich das Geschäft verließ spürte ich ihr Kopfschütteln und hörte den Satz*das sind die Neuen , die mit den Kampfhunden , Möpse sind es glaube ich , sie ist schon etwas seltsam ...ich seufzte ...ich bin kein Mops ...und kein Kampfhund ...sondern wenn schon, eine Bulldogge.

 


 

Nur ein Hund

Ich weiß nicht ob Sie die Trauer um ein geliebtes Wesen kennen, eine kurze Zeit durfte man es lieb haben und dann ist es weg . Die Tränen laufen wenn man an Situationen denkt und dann steht da so ein Mensch vor einem und sagt *das ist schlimm, aber es war doch nur ein Hund *
Ich mag nicht diskutieren über nur ein Hund , ich mag meine Trauer nicht rechtfertigen und so gehen mir nur meine Gedanken durch den Kopf.

Es ist Abend und Du sitzt auf der Couch und liebevoll schmiegt sich ein Gesicht an Dich , die Wärme seines Körpers und die Sanftheit spürst du ...es ist nicht mein Mann oder meine Kinder ...es ist nur mein Hund.

Du kommst von einem anstrengenden Tag oder mit schwer bepackten Taschen nach Hause und ein freudiges * endlich bist Du wieder da * begegnet dir ...es sind nicht meine Kinder die zur Tür laufen, weil Mama wieder da ist oder mein Mann der sich so freut ....es ist nur mein Hund.

Du musst morgens früh bei Sturm, Regen oder im Schnee fahren um das Kind zur Bahn zu bringen...auch hier steht niemand an der Türe um mich zu begleiten, um mir zu sagen keine Angst ich fahr mit Dir ....nur mein Hund

Mit all meinen Sorgen und Ängsten oder wenn ich ganz einfach einmal aufgedreht bin, hört mir niemand so geduldig zu wie ...nur mein Hund.

Und wer gab mir in all den Situationen, als mein Leben mal wieder Achterbahn spielte, den Blick Du schaffst das schon, ich vertraue Dir ...auch das war nur mein Hund.

Ich stelle kein Hundeleben über das eines Menschen, ganz bestimmt nicht aber wenn ich so oft meine Hunde betrachte und über sie lächel oder mir ihr Verhalten und ihre Ehrlichkeit ansehe dann sehe ich eines

nur mein Hund zettelt keine Kriege an
nur mein Hund betrügt und belügt niemanden
nur mein Hund fragt mich nicht wieviel Geld oder Besitztümer ich habe
nur mein Hund liebt mich einfach nur weil ich ich bin

Mitleid habe ich mit den Menschen die nur ein Hund sagen, denn sie kennen nicht was nur mein Hund mir bedeudet.
 


 

Salve

Es begab sich zu einer Zeit in welcher die französische Bulldogge ihre Besiedlung Germaniens begann. Als Hauptquatier für den Großen Gladiatior Brutus Quintus Minímus wurde Anratium gewählt.

Zunächst schickte er seinen Späher Bruno Septimus Maximus in dieses kleine Dorf damit er erkunden konnte wie man die Bewohner gefügig macht.

Bruno Septimus Maximus fand schnell eine Magd Namens Ninalia. Er bildete sie aus im Hundetragen und massieren der Bäuche.

Als diese Ausbildung abgeschlossen war begann er, der Herrin der Küche Sabinia, Avancen zu machen, damit der geregelte Speiseplan seines Gladiators nur vom Feinsten sei.

Den langen Bediensteten Niklasius erwählte er zum Ruhepool des Hauses.

Um jetzt auch den Herrscher der Region, den Baufinanzius Herbertus zum Untertan des großen Gladiatoren zu erwählen, ließ er Brutus Quintus Minimus eintreten.

Schnell war Herbertus Baufinanzius klar, dass er sich unterwerfen musste und bot Brutus Quintus Minimus sein Heim und seinen Bauch als Schlafstätte an.

Auf gut Deutsch: der kleine Wolf zieht nach Anrath , wird da Brutus genannt und hat seine Familie schon um den kleinen Finger gewickelt - natürlich mit Hilfe von Bruno der erstmal gezeigt hat, wie toll eine französische Bulldogge ist.

 


 

Der Maikäferflug oder wie lieb ich Dich hab

Dienstagmorgen kurz vor sechs. Der Wecker klingelt nach gefühlten 15 Minuten Schlaf.

Aufstehen, der ganz normale Wahnsinn beginnt.

*Anika aufstehen* und schon randaliert unten mein Adelchen *Mami komm ich muss mal Pipi scheint sie zu rufen *

Noch ziemlich verschlafen betrete ich das Wohnzimmer und lass die Mäuse in den Garten.

Mist heute muss ich auch noch Taxi spielen, denn seitdem mein Mann krank ist, bin ich das Hauseigene Taxiunternehmen. Also wer fährt mit? Adele ach ne die kötzelt immer im Auto.

Happy geht schon in Deckung wenn sie den Autoschlüssel sieht aber mein Bruno will überall und immer dabei sein.

Also Mann ist fertig, Kind ist fertig irgendwelche Schuhe an und raus.

Uff ist das kalt und geschneit hat es auch noch.

Wir fahren ein paar Kilometer lassen das Kind beim Bahnhof raus und weiter geht’s zum Doc.

Mein Mann hat einen Termin und wir zwei Bruno und ich sitzen im kalten Auto - lange nein denn es hat ja geschneit und so sind wir beide doch neugierig wie tief der Schnee ist und wohin der Weg führt. Unsere neue Heimat Heinsberg ist noch nicht entdeckt also los Bruno auf in den Schnee. Mist Schal vergessen und oh je falsche Schuhe an.

Bruno findet das klasse denn wenn er an der Leine zieht rutsch Frauchen hinter ihm her. Erziehung gleich null.

Wir gehen an einer tollen Skaterbahn vorbei und kommen auf einen Weg mit einer großen Wiese genau richtig um Bruno loszulassen und mit dem Stöckchen zu spielen. Er rennt den Berg rauf, ich versuche ihn zu erklimmen, und wieder Stock werfen, die Lebensfreude meines Hundes kennt keine Grenzen.

Ganz oben angekommen steht er da, blickt in den Himmel und fängt Schneeflocken.

Wunderschön denke ich noch als er den Berg hinunter rast. Er blickt mir in die Augen und was ich darin sehe ...du wirst doch nicht...Brunoooo...und er springt mit Wonne und Wucht landet er gegen meine Schulter und ich lerne fliegen...rutsche kugel und bleibe wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegen. Mein Hund freut sich und schleckt mir das Gesicht ab, wälzt sich neben mir, legt dann den Kopf auf meinen Bauch und in seinen Augen steht: “Ach Mami weißt Du eigentlich wie lieb ich dich hab ...”

 

 

Kleine Franzosen -----